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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser Die Qualität deutschen Putenfleisches ist durch vielfältige Kontrollen gesichert. Jeder Putenhalter muss seine landwirtschaftliche Ausbildung mit speziellen Fähigkeiten in der Geflügelhaltung nachweisen. Auf Grundlage dieser Sachkunde ist er verpflichtet, mehrmals täglich den Zustand seiner Tiere und der Versorgungseinrichtungen sowie des Stalles zu überprüfen. Damit die Tiere gesund heranwachsen, untersucht ein Tierarzt die Puten regelmäßig. Zusätzliche Sicherheit schaffen Futtermittelkontrollen bei denen aus jeder einzelnen Partie Proben entnommen werden. Die Ergebnisse aller Prüfungen und Untersuchungen muss der Putenhalter fortlaufend dokumentieren.
Auch die Schlachtung unterliegt strengen Qualitätskontrollen. Zunächst überprüft ein amtlicher Tierarzt die Nachweise des Putenhalters. Anschließend untersucht der Veterinär im Stall die Tiere gründlich. Nur, wenn der Zustand der Puten einwandfrei ist, stellt er Gesundheitsbescheinigungen aus und gibt die Tiere zur Schlachtung frei. In der Schlachterei wird dann erneut jedes Tier von einem Amtstierarzt eingehend untersucht.
 
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