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So fühlen sich Putenkinder wohl


Die Eltern der deutschen Puten leben in spezialisierten Zuchtbetrieben. Von dort werden die Eier direkt in Brütereien gebracht, wo die Küken nach 28 Tagen schlüpfen. Schon am Schlupftag treten die jungen Putenhennen und -hähne ihre Reise zum Landwirt an. Untergebracht sind sie dabei in komfortablen Boxen, die mit weicher Holzwolle gepolstert sind. Der Transport dauert natürlich so kurz wie möglich. Gleichzeitig achten die Brütereien darauf, dass die Tiere während der Fahrt immer ausreichend Luft bekommen und es nicht zu heiß oder zu kalt ist.

 

 

Nestwärme im Kükenring


Direkt nach ihrer Ankunft bringt der Landwirt die Puten im gereinigten, desinfizierten und vorgewärmten Stall unter. Dort leben die Tiere zunächst gruppenweise in so genannten Kükenringen, die einen Durchmesser von mindestens drei Metern haben und mit weichen Hobelspänen eingestreut sind. So können die Puten problemlos Wasser und Futter finden. Für die nötige Nestwärme sorgt die Gemeinschaft mit den anderen Tieren – zusätzlich kommen Wärmelampen zum Einsatz. Nach etwa einer Woche werden die Kükenringe abgebaut. Die jungen Puten können sich dann im ganzen Stall frei bewegen. Damit sich die Tiere besonders wohl fühlen, besteht die Einstreu während der ersten sechs Lebenswochen aus Weichholzspänen oder lockerem Stroh.


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