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Puten mögen’s sauber und frisch Während ihrer Aufzucht in Deutschland leben Puten in Herden – so wie sie es auch in freier Natur tun. Wie viele Tiere sich einen Stall teilen, richtet sich nach der Größe des Gebäudes und nach der Besatzdichte. Sie ist in bundeseinheitlichen Eckwerten. Diese Eckwerte haben die deutschen Putenerzeuger gemeinsam mit den Länderbehörden und Tierschutzorganisationen entwickelt. Eine solche freiwillige Vereinbarung für eine tiergerechte Putenhaltung ist einmalig in Europa.
Sonnenaufgang im Stall Die Tiere werden fast ausschließlich in Deutschland in so genannten Offenställen gehalten. Dort finden sie Bedingungen vor, die ihren natürlichen Bedürfnissen entsprechen. Die Längsseiten der Ställe sind offen, damit Tageslicht in das Gebäude gelangt. So können die Puten in einem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus leben. Zusätzlich gewährleisten die geöffneten Stallseiten, dass immer ausreichend Frischluft vorhanden ist. Bei schlechtem Wetter schützen bewegliche Jalousien die Tiere vor Regen und Kälte. An den zahlreichen Futter- und Wasserstellen haben die Puten jederzeit die Möglichkeit zum Fressen und Trinken.
Auch Puten haben Hobbys Die Offenställe sind mit Hobelspänen oder Stroh eingestreut. Diese natürlichen Materialien sorgen dafür, dass die Puten ihren arttypischen Beschäftigungen wie Picken, Scharren oder Staubbaden nachgehen können. Damit die Tiere gesund bleiben und die Luftqualität stets optimal ist, wird die Einstreu bei Bedarf aufgefrischt. Das Wohlergehen der Puten kontrolliert der Landwirt mehrmals täglich. Er ist verpflichtet, für die tiergerechte Haltung einen amtlichen Sachkundenachweis zu erbringen. Damit nicht genug: Zusätzlich überprüft ein Tierarzt regelmäßig den Gesundheitszustand der Puten.
 
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