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Teamwork für ein gutes Produkt

Kennzeichnend für die gesamte Putenerzeugung in Deutschland ist eine effiziente Arbeitsteilung. So stammen die Küken für die deutsche Putenaufzucht aus Brütereien, die sich auf die Haltung von Elterntieren und die Brut der Eier spezialisiert haben. Die Legeperiode der Putenhennen dauert rund 22 Wochen. In dieser Zeit legt ein Tier etwa 90 Eier. Sie werden in kurzen Zeitabständen von Hand eingesammelt und in Brutschränken bei optimalen klimatischen Bedingungen ausgebrütet. Bis zum Schlupf der Küken dauert es 28 Tage. Danach trennen Fachkräfte mit geübtem Blick die Küken nach Geschlechtern. Dieses so genannte Sexen ist notwendig, weil die Aufzuchtzeiten für Putenhähne und -hennen unterschiedlich lang sind.
 

Langmast garantiert beste Fleischqualität

Noch am Schlupftag erfolgt der Transport der Küken zu den Aufzuchtbetrieben – davon gibt es etwa 950 im gesamten Bundesgebiet. Die Landwirte halten die Puten in Herden mit durchschnittlich 5.000 Tieren. Die genaue Anzahl ist abhängig von der Größe des Stalls, denn eine bestimmte Besatzdichte darf nicht überschritten werden. Während der Aufzucht erhalten deutsche Puten abhängig vom Alter verschiedene Futtermittel. Sie bestehen überwiegend aus Getreide und pflanzlichem Eiweiß. Auf die Verwendung von Antibiotika zur Leistungsförderung verzichten die deutschen Putenerzeuger in weiten Teilen freiwillig. Hinzu kommt, dass sie die so genannte Langmast praktizieren. Dabei dauert die Aufzucht der Hennen 16 Wochen und die der Hähne 22 Wochen. Dank des guten Futters und der langen Wachstumszeit erreichen deutsche Puten ein Gewicht von neun bis 18 Kilogramm und eine optimale Fleischqualität. Die Schlachtung, Zerlegung und Verarbeitung übernehmen speziell ausgebildete Fachkräfte. Anschließend wird das Putenfleisch nahezu vollständig frisch vermarktet. Im Geschäft kann der Verbraucher den Produktionsweg des Fleisches dank der Herkunftskennzeichnung D/D/D auf der Verpackung sofort nachvollziehen.
 


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